Impressionen 2023

Beim Zeggern 2023 drehte sich alles rund um das Thema „Wild drauf! – Jagerei im Sulmtal“. Mit ExpertInnen wurde das Thema Jagd in allen Facetten beleuchtet, es gab eine Jagdhunderassen-Vorführung, die Jagdhornbläsergruppen aus Bad Schwanberg, aus Arnfels und die Tullinger Jagdhornbläser aus Bayern, ein Schießkino und den naTOURwelten-Anhänger. Musikalisch wurden unsere Gäste am Samstag von der Marktmusikkapelle Wies und Trio Leb’n unterhalten. Am Sonntag traten die Blasmusik Steinhöring, Leandro Ranegger und die Geschwister Scharf auf.

Es gab ein buntes Kinderprogramm von Sumsi on Tour und eine Fotobox mit der Zeggern-Herzerl-Bank.

OSR Herbert Stiegler wurde für seine zwanzigjährige Moderation des Zeggern von Bürgermeisterin Elke Halbwirth und Vizebürgermeister Gerhard Ully mit der Goldenen Zeggernnadel geehrt.

Impressionen 2019

In diesem Jahr war uns der Wettergott hold – kein Regentröpfchen störte das stimmige Programm rund um das Thema „Aus Liebe zum alten Blech“ – im Gegenteil – das Zeggern-Wochenende lieferte Sommerwetter par excellence!

Viele hunderte Gäste verbrachten einen lauen Sommerabend im Zeggern-Dorf im Schlosspark, der mit  tollen Dämmerschoppenklängen der Spielgemeinschaft Schwanberg-St. Peter musikalisch umrahmt wurde. Am späteren Abend sorgte das Almland-Trio für hervorragende, stromlose Zeggern-Unterhaltung bei den Ständen der 14 Veranstalter-Vereine.

Und auch wenn die Nacht kurz war, ging das Programm am Sonntag planmäßig nach dem Gottesdienst weiter. Gäste aus dem Burgenland – die Jugendtrachtenkapelle Frauenkirchen – brachte den Besucherzustrom mit ihrem Frühschoppen, der auch Gesangseinlagen enthielt, in beste Zeggernstimmung. Die Sonne, der herrliche Duft der kulinarischen Köstlichkeiten unserer Vereine und die Aussicht auf kühlende Erfrischungen aus der Region sorgten dafür, dass die Plätze im Zeggerngelände bald sehr gut gefüllt waren. Aber nicht nur die: auch die Oldtimer fanden sich auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen ein und diese füllten sich mit Hunderten von historischen Fahrzeugen. Wertvolle und sehenswerte Raritäten von Motorrädern, Mopeds, Traktoren und Autos konnten bewundert werden und manch‘ BesitzerIn zeigte sich sogar im standesgemäßer Kleidung!

Um 14 Uhr führte dann Oberzeggerer Hans Possnitz auf seinem Oldtimer-Traktor, mit Bürgermeisterin Elke Halbwirth am Sozius, die einzigartige Schaufahrt von rund 200 Oldtimern direkt durch das Zeggerngelände und vorbei an den vielen begeisterten BesucherInnen an. Gleich dahinter nahm Vizebürgermeister Fritz Stiegelbauer auf einer herrlichen Beiwagen-Maschine aus den Kriegsjahren Platz.

Ein DANKE an alle Oldtimer-Clubs der Region und alle Oldtimer-BesitzerInnen aus nah und fern für Eure rege Teilnahme am Treffen und der Schaufahrt – ihr ward die Hauptdarsteller des Zeggern 2019, das der „Liebe zum alten Blech“ damit den gerechten Tribut zollte!

Impressionen 2018

Einen echten Zeggerer kann das Wetter nichts anhaben. Trotz sehr schlechter Wetterprognosen haben die Veranstalter das Zeggerndorf auch in diesem Jahr wieder liebevoll vorbereitet und dekoriert und konnten Samstag und Sonntag viele Gäste begrüßen, die das Zeggern und sein kulinarisches Angebot sehr genossen haben. Musikalisch wurde das Zeggern unter dem Motto „Das Bauernjahr“ von der Freigarten Blos, der Musikkapelle Seggauberg unter der musikalischen Leitung von KM Fritz Pölzl, vom Männersextett Gestern & Heut‘ und der Steirischen Vielfalt umrahmt.

Besonders begeistert lauschten die Besucherinnen und Besucher am Sonntag nachmittag dem „Live-Bauernkalender“ von Ernst Zwanzleitner, dessen Stimme vielen aus dem ORF-Radio bekannt war und die ihn nun auch mal in Aktion erlebten. Seine Betrachtungen zu den Themen „Greanfuatta orbeiten“, „Hoanzlbock orbeiten“, „Krautschab’n“ und „Feldjausen“ wurden von Bäuerinnen und Bauern der Region szenisch dargestellt und ernteten viel Applaus.

Die Stimmung beim Zeggern war bei den Veranstaltern und beim Publikum trotz ein paar Regentropfen immer gut und wurde schlussendlich sogar mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt.

 

Impressionen 2017

Dangl’n, wetz’n, mah’n

Swusch, swusch, swusch …..ein gleichmäßiges Rauschen dringt ans Ohr, wenn eine gut schneiende Sense durch eine Wiese gezogen wird und die Mahd durch die scharfe Schneid gleichmäßig niederfällt. Das Zeggern 2017 , rückte mit der Sense ein sehr altes Handwerkzeug in den Mittelpunkt, das in der heutigen Zeit wieder eine Renaissance erlebt.

Viele Fragen wurden beantwortet: Was ist der Woaf und warum ist das Dangl’n notwendig? Was haben Wetzstein und Kumpf gemeinsam und was ist wichtig für eine erfolgreiche Mahd?

Daneben gab es Samstagabend trotz Regen perfekte musikalische Unterhaltung mit der Berg- und Hüttenkapelle St. Martin i.S. und der Steirischen Vielfalt. Am Sonntag griffen Persönlichkeiten aus dem Ort zur Sensen und stellten sich einem „Schaumähen“ ohne Konkurrenzkampf. Dafür konnten wir den singenden Sensenmann und Weltmeister im Mähen Gottfried Schindelbacher begrüßen, der einen alten Traktor mit Mähwerk zum Wettbewerb lud. Wer gewonnen hat? Die gute alte Handarbeit.

Musikalisch haben uns – bei bestem Zeggern-Wetter –  die Marktmusik Gleinstätten und die Trobe Buam unterhalten.

 

Impressionen 2016

Schmied’n tua ma

In diesem Jahr feierten wir das 15-jährige Jubiläum gebührend mit einem ORF-Steiermark-Frühschoppen, bei dem Moderator Sepp Loibner die einmalige Zeggernstimmung ins ganze Steirerland übertragen hat. Die Musikkapelle Pistorf, Solid Voices, Fliederstaud’n und die Gruppe Freiheit sorgten für die musikalische Gestaltung des Frühschoppens.

Am Nachmittag bauten die Veranstalter im Zeggerngelände eine Schauesse auf und es wurde bei offenem Feuer gehämmert, geschmiedet, gebogen und gefachsimpelt.

Kulinarisch wurden die Gäste wieder großartig verwöhnt und als Andenken an das Jubiläumszeggern, konnten man sogar sich sogar einde Gedenkmünze prägen.

Impressionen 2015

Schnapsbrennen tua ma

Das Zeggern 2015 gab dem „Schnapsbrennen“ einen besonderen Raum und somit wurde das Zeggern diesmal jedenfalls hochprozentig: Es begann mit der Geschichte und dem Ursprung des „Schnapsbrennens“, vernetzt mit dem Blick auf lustige Bräuche und Anekdoten rund um das „Brennen“. Die interessante Weiterentwicklung der Qualität hin zu den heutigen Edelbränden, bekam beim diesjährigen Zeggern eine große Bühne. Als es dann hieß: „Er rinnt schon!“, dann war klar, der erste „Zeggernschnaps“ wurde live im Zeggerngelände gebrannt und bald drauf dann auch zum Verkosten angeboten.

Einige Teams stellten sich dann auch der Herausforderung die verkosteten Schnäpse korrekt zuzuordnen. Musikalischer Höhepunkt war der Auftritt des Vizeweltmeisters und Staatsmeisters 2015 auf der Steirischen Harmonika Martin Harling undPortraitkünstlerin Eveline Pölzl begeisterte mit einer Ausstellung „Bäuerlicher Gesichter“.

Die Zeggerstimmung wurde durch die Dorfmusik Unterbergla, die Südsteirische Bradlmusi, die Marktmusik Gleinstätten und das Trio HoRuck erst so richtig perfekt.

Impressionen 2014

 „Auf den Spuren der Sulmtalbahn“

Die Geschichte der Sulmtalbahn reicht weit mehr als 100 Jahre zurück. Die Idee zur Errichtung einer Bahnlinie zwischen Leibnitz und Pölfing-Brunn benötigte viele Anläufe. Bereits 1897 wurde das Projekt an das Eisenbahnministerium in Wien eingereicht. Der Hauptverlauf der Trasse für die Sulmtalbahn sollte entlang der bestehenden Bezirksstraße führen. Neben dem Personenverkehr bestand eine weitere Notwendigkeit für die Errichtung der Bahn in der Versorgung des Raumes Leibnitz mit preiswerter Kohle. Der Bau der 24,7 km langen Strecke begann im Feber 1905 und am 13. Oktober 1907 nahm die Sulmtalbahn ihre erste Fahrt durch das landschaftlich malerische Sulmtal auf. Im Verlauf der Jahrzehnte tauchten dann immer wieder Auslastungsprobleme und wirtschaftliche Schwierigkeiten auf. Durch die abnehmende Bergbautätigkeit und den damit verbundenen Rückgang des Kohletransportes entwickelte sich die Sulmtalbahn beinahe ausschließlich zum Pendler- und zum Schülerzug nach Leibnitz. Am 28. Mai 1967 fuhr der letzte Zug, sechs Jahrzehnte Eisenbahnverkehr mit der Sulmtalbahn gingen somit leider zu Ende. Das Zeggern 2014 schenkte den Eindrücken und Erinnerungen und der stimmungsvollen Geschichte der Sulmtalbahn einen besonderen Raum. Eintauchen in die verrauchte, vernebelte Vergangenheit der alten Bahn war angesagt!

Samstagabend wurde das Zeggerngelände zum Kinosaal, in dem sich tausende Interessierte den Film über die Sulmtalbahn ansahen. Viele selten veröffentlichte Exponate und Bilder konnten in einer Ausstellung der Freunde der Sulmtalbahn bewundert werden und sogar das Lied über die Sulmtalbahn wurde gesungen. Viele Menschen schwelgten in Erinnerungen und waren begeistert und dankbar über dieses historische Thema.

„Oberzeggerer“ Hans Possnitz wurde von Bgm. Gottfried Schober und Vzbgm. Fritz Stiegelbauer der Ehrenring der Marktgemeinde Gleinstätten überreicht und viele nutzen die Sonderfahrten mit dem „‚Roten Blitz“ zwischen Gleinstätten und Gasselsdorf.

Begonnen wurde das Zeggernwochenende aber mit einer Fahrt von Wies zum ehemaligen Bahnhof Gleinstätten, von dem wir dann gemeinsam mit den Musikkapellen zum Zeggerngelände marschierten.

 

Impressionen 2013

 „Einigspeacht in die olte Bauernstubn“

Sie war früher das Zentrum des bäuerlichen und familiären Lebens – die Bauernstub’n. Kochen, Essen, Arbeiten, Schlafen, Zusammenkommen und Singen – alles hat sich in diesem einen Raum der alten Bauernhäuser abgespielt.
Beim Zeggern 2013 durften wir einen Blick in und auf diesen ganz besonderen Platz werfen. Ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Theaterstück von OSR Herbert Stiegler hat uns den Stolz des Altbauern spüren lassen, als er das Treiben seiner Großfamilie betrachtete. Wir waren dabei, wenn die Altbäuerin mit Geduld um Umsicht die „Jungen“ unterstützte. Der Bauer und seine Bäuerin hatten alle Hände voll zu tun, dass die Arbeit verrichtet wurde. Während Sohn und Tochter ein paar Flausen im Kopf hattem. Knecht und Dirn durften in diesem Bild genauso wenig fehlen, wie der „Umageher“.

Musikalisch begeisterten uns in diesem Jahr die Musikkapelle Pistorf, das Trio Saggautaler Power, die Trachtenkapelle Wulfenia Tröpolach-Naßfeld, das Männersextett Gestern & Heut‘ und die Südsteirische Bratlmusi.

Die Zeggernstimmung war grandios und selbst ein kurzes Gewitter konnte den Platz nicht räumen.

Impressionen 2012

Da Kürbis und dos Kernöl

In diesem Jahr hinterließ das Zeggernrahmenprogramm seine „Ölspuren“ im Schloßpark.

Kürbisputzen, verschiedene Wettbewerbe, Kernölproduktion mit da „Ölkuah“ und kulinarische Kürbisspezialitäten leisteten dazu ihren Beitrag. Daneben haben die Kleinen und die Großen aufgetanzt und die Zeggernstimmung wurde durch die Begeisterung der vielen Besucherinnen und Besucher wieder grandios.